Über Jens

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Jens, 34 Blog Beiträge geschrieben.
22. Januar 2015

Sarsarale e.V. sagt Danke!

Sarsarale e.V. sagt Danke!

Liebe Freunde und Förderer von Sarsarale e.V.,

ein Jahr ist wieder zu Ende gegangen und wir nehmen dies zum Anlass, kurz über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres zu informieren, mit denen wir sehr zufrieden sind und einen kleinen Ausblick auf unsere Vorhaben zu werfen:

  • Wir konnten neue, sehr aktive Mitglieder gewinnen, die sich erfolgreich in der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Mitteleinwerbung engagiert haben. Insgesamt hat sich der Verein deutlich professionalisiert.
  • Beim Projektaufenthalt von Jens, Mira und Ronnie Anfang des Jahres wurde der Heilpflanzengarten Jama-Rekk infrastrukturell „auf Vordermann gebracht“. Es wurde ein Müllverbrennungsofen gebaut und die Grundlagen dafür geschaffen, die Anbaumethoden nach Richtlinien der Permakukltur umzustellen.
  • Von der Hans-Böckler-Stiftung wurde uns die Hälfte der Mittel für eine neue Solarwasserpumpe bewilligt. Die restlichen Mittel kamen durch viele kleine und einige großzügige Privatspenden zusammen, sodass die für die Wasserversorgung dringend benötigte Pumpe nun Anfang Februar 2015 installiert werden kann.
  • Die vor einigen Jahren u.a. von Jens und Markus zusammengebaute solarthermische Anlage befindet sich zur Zeit ebenfalls auf den Weg in den Senegal und wird dort bald in Betrieb genommen.

Unsere nächsten Projekte betreffen den Bau einer Separationstoilette und die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung im Jama-Rekk-Garten. Außerdem wollen wir einen Hygiene-Schulungspfad aufbauen; einige Vereinsmitglieder haben hierfür themenbezogene Fortbildungen absolviert.

Zu guter Letzt sei allen gedankt, die dabei geholfen haben, das letzte Jahr zu einem Erfolg für Sarsarale e.V. zu machen.

Wir wünschen allen ein gutes Jahr 2015, und freuen uns, wenn Ihr uns gewogen bleibt!

18. Mai 2014

Arbeitstreffen in Berlin vom 16.05.-18.05.2014

Arbeitstreffen der Sarsarale Crew in BerlinTreffen28.05.2014

Vom 16. bis 18. Mai 2014 haben wir uns in Berlin getroffen. Diskussionen und Textarbeiten standen hierbei im Mittelpunkt. Gesprochen haben wir u.a. über verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, mögliche Geldtöpfe sowie ganz allgemein über die nächsten Schritte, die Visionen und Ziele des Vereins.

Wir haben etliche Texte auf den Weg gebracht: unser Flyer wird in einer überarbeiteten Version erscheinen, der Finanzbericht wurde erstellt und die Homepage etwas überarbeitet.

Alles in Allem war es eine produktive wie auch lustige Zusammenarbeit. Denn Freude an der Arbeit ist uns ebenso wichtig wie das Ergebnis am Ende.

Grüße von

Mira, Jens, Markus, Ronnie und Tam

 

 

30. April 2014

Arbeitstreffen Reimer Hof 27.-30.04.2014

Treffen der AG WasserpumpeTreffenReimerHof2014

Ronnie Arendt, Christina Davis und Jens Hauck trafen sich für drei Tage auf dem Reimehof bei Nürnberg zur Erstellung eines Projektantrages.

Unsere alte Solarwasserpumpe hatte leider den Geist aufgegeben und wir benötigen deshalb dringend Ersatz. Ohne funktionierendes Bewässerungssystem kann der Pflanzenbestand kaum gehalten werden, geschweige denn können wir weitere Pflanzen anbauen. Alle Arbeitskraft fließt dann nämlich in die manuelle Bewässerung per Eimer aus dem Brunnen.

Aus Eigenmitteln ist es uns leider nicht möglich, eine neue solargetriebene Pumpe zu erwerben, daher gehen wir den Weg über eine Stiftung. Wünscht uns Glück!

30. April 2014

Praktikum von Mira Brauneis

Miras PraktikumMira

von Januar bis Ende März war sehr zu unserer Freude Mira als Praktikantin im Garten und hat hervorragende Arbeit geleistet. Sie hat fleißig im Garten gerackert und viele Kontakte zu Gunsten des Vereins geknüpft. Ihre aufgeschlossene und freundliche Art werden wir sehr vermissen. Hier ihr Bericht in eigenen Worten:

Wie ist das so, in ein fremdes Land zu fahren ohne nennenswerte Sprachkenntnisse und einem Haufen an Bildern im Kopf, die einem nicht selbst sondern anderen gehören, weil sie entweder aus irgendjemandes Erzählungen stammen, oder weil man sich im Internet mal eben schlau gemacht hat? Nun, da kann es durchaus passieren, dass man leicht überwältigt und doch schwer beeindruckt, in einem Garten am Rande eines Städtchens landet, gelegen an der Atlantikküste aber doch irgendwie im Busch und man nicht genau weiß, ob dass Ganze jetzt ein Scherz sein soll ist oder man einfach doch mal Glück hatte und in einem kleinen Paradies gelandet ist.

So stand ich also da, am Busbahnhof von Kafountine, inmitten der Nacht und freute mich über mein Glück, dass Abdoulei, der Gärtner des Jama-Rekk-Gartens, nicht nur sehr freundlich ist, sondern auch aus Gambia stammt und somit Englisch spricht. Er konnte problemlos auf meine Übersetzungsschwierigkeiten eingehen und dem Taxifahrer am Telefon erklären, was ich wolle und diesem den Weg in den Garten erklären. Tata, da war ich nun, auf dem sehr großen und wunderschönen Grundstück von Sarsarale e.V. und dessen beeindruckenden Permakultur-Heilgarten, ein Kunstwerk für sich.

Am nächsten Morgen erwachte ich in einem Chaos aus Affengeschrei und Vogelgezwitscher, fremder Stimmen und dem Rauschen des Atlantiks . Ich war überglücklich, dass alles noch an Ort und Stelle war, und sich nichts über Nacht sich aufgelöst hatte. Abduleis Familie, seine Frau Mariama und deren Tochter Fatumata, hieß mich willkommen nahm mich in ihrer Mitte auf.

Dann begann das Leben hier in Kafountine.

Während einem die Affen eine Hälfte aller Blätter von den Bäumen essen und die andere Hälfte großzügig im Garten verteilen, starten wir, Abdoulei und ich, den Tag und alle darauffolgenden auch, mit dem Gießen des Gartens (sehr wichtig!).

Anschließend gibt es immer mehrere Dinge, die erledigt werden wollen und zu tun sind. Ersteinmal mache ich mich an das Logo der Außenwand des Eingangsgebäudes und überarbeite dieses. Die anderen Arbeiten sind Samen säen, Stecklinge einpflanzen und umpflanzen, neue Permabeete anlegen und immer wieder organisches Material (Blätter, Äste…) zusammen rechen und in den Beeten verteilen. Wasser aus dem Brunnen schöpfen, Sauber machen von Küche und Wohnbereich und dann solche Dinge wie Müll verbrennen. Hoffentlich passiert das bald im neu gebauten Müllverbrennungsofen. Danach geht daran die Pflanzen aus dem Garten, wie zum Beispiel Moringablättern und Lemongras sowie Eukalyptus im Solartrockner zu trocknen und weiterzuverarbeiten. Moringablätter werden z.B. zu einem Pulver gemahlen, damit es sich besser als Nahrungsergänzung eignet. Ich durfte mich auch mal im Mauern ausprobieren…sollte man allerdings lassen, wenn man keine Ahnung hat.

Ansonsten sind neue Ideen immer willkommen und es ist genügend Zeit diese umzusetzen, wie eine Bantabar zu bauen, um draußen unter Palmen und Sternen schlafen zu können oder eine Schaukel aufzuhängen. Natürlich kann man auch ausgiebig am Meer in den Wellen toben und Wikingerschach spielen, die Stadt und das nähere Umland kennenlernen. Einfach am Leben sein, in einem Baum sitzen dabei Vögel beobachten, Bücher wälzen und…Und aufeinmal ist man heimisch geworden und hat nicht mitbekommen, dass die Zeit einfach so weitergelaufen ist. Dann hieß wohl oder übel unter Tränen Abschied nehmen und mir stellte sich sogleich die Frage warum ich nicht schon eher hergekommen bin? Für mich war es auf alle Fälle kein endgültiger Abschied und ich freue mich jetzt schon riesig auf ein Wiedersehen.

Vielen lieben dank an Sarsarale und insbesondere Jens und an alle anderen, die mit unten waren und diese wunderschöne Zeit miterlebt haben.

Komm bald wieder Mira!

 

 

30. April 2014

verbesserter Solartunneltrockner

SolartunneltrocknerSolartunneltrockner

Unser Trockner ist nun bereits seit einer ganzen Weile im Einsatz und es wurde Zeit in zu überholen. Dabei haben wir das System etwas verbessert und schützen nun die Pflanzen mehr vor direkter Sonneneinstrahlung. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie die Sonne ihre Arbeit erledigt und unsere Pflanzen haltbar macht.

 

 

 

 

 

 

30. April 2014

Oustas, der neue Manager im Garten

Abdoulai Saidy (Oustas), ein neuer GartenmanagerWeiterbildungOustas

Jens und Oustas kennen sich bereits seit vielen Jahren. Nachdem Mactar den Garten verlassen hatte, haben wir Ersatz gesucht und sind mit Oustas fündig geworden.

Er kennt den Garten und die Arbeit sehr gut, da er zusammen mit Jens die meisten Gebäude auf dem Grundstück errichtet hat.

Oustas wohnt nun, sehr zu unserer Freude, seit einigen Monaten im Garten zusammen mit seiner Frau Mariama und Tochter Fatumata.

Unsere Zusammenarbeit und der Austausch während des letzten Projektaufenthaltes war sehr produktiv und harmonisch. Wir haben viel zusammen gearbeitet und produktive Gespräche geführt. Oustas hat durch uns einige Schulungen erhalten und wir haben endlich einen Arbeitsvertrag geschlossen. Unser gemeinsames Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit wo wir Oustas und seiner Familie eine Zukunft bieten möchten.

30. April 2014

Kooperationsvertrag ArtOasis

Kooperationsvertrag mit ArtOasisArtOasis

Die Gärtner von ArtOasis haben ihre Version der Permakultur in unserem im Jama-Rekk-Garten verwirklicht und wirklich großartige Arbeit geleistet. Wir sind sehr stolz auf unsere Beete  und das neue System der Permakultur.

Um unsere Zusammenarbeit zu verstetigen haben wir einen Kooperationsvertreg mit ArtOasis geschlossen und diese stehen nun für die planbare Zukunft unserem Garten zur Verfügung. Sie werden unseren Garten unterstützen und uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

CarlosArtOasis

 

 

 

 

 

Auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit!

Sacret, not secret!!

 

30. April 2014

Bau einer Mauer um den medizinischen Garten

MauerbauMauerMedizingarten

Um den Medizingarten haben wir eine kleine Mauer gezogen. Sie dient zur Abgrenzung des Gartens vom Rest des Grundstückes. Damit haben wir die Hygienesituation verbessert und zusätzlichen Schutz vor Ziegen und Kühen geschaffen. Auch kann die Mauer als Sitzgelegenheit für Gäste und Besuchsgruppen dienen.

 

 

30. April 2014

Bau eines Müllverbrennungsofen im Jama-Rekk-Garten

Müllverbrennungsofen

Verbrennungsofen fertig

Unser neuer Hochtemperaturofen zur Müllverbrennung

Da es in der Casamance keine funktionierende Müllentsorgung gibt und im Alltag der Menschen zunehmend mehr Plastik verwendet wird, kann man den Müllbergen beim Wachsen zuschauen.

Da auch wir um das Verbrennen des Mülls  nicht umhinkommen, haben wir uns dafür entschieden, einen speziellen Müllverbrennungsofen zu bauen, um den Müll möglichst sauber bei hohen Temperaturen zu verbrennen. Bislang wird in vielen Regionen Westafrikas in der Regel der Müll in einfachen Bodenkuhlen verbrannt und die Schlacke bringt in der Regensaison jede Menge Schadstoffe in den Boden ein. Bei einer Verbrennung in unserem Hochtemperaturofen sollte die Schlacke wesentlich schadstoffärmer sein.

Den Ofen haben Daniel und Oustas in Rekordzeit fertiggestellt. Vielen Dank Euch beiden!

Schon kurz nach der Fertigstellung gab es reges Interesse an unserem Ofen und dessen Wirkungsweise.

Müll in Kafountine

So sieht leider allzu häufig die landläufige Müllentsorgung aus.

 

 

 

 

 

 

 

28. April 2014

Maifestival vom 1.-3. Mai bei Bad Wurzach

Maifestival 2014Flyer_Maifestival

Das Klang- ung Tanzhaus in Wollfahrtsweiler lädt zum Maifestival vom 1. bis zum 3. Mai ein. Das Festival findet beim Haus in Wolfartsweiler 6/1, 88410 Bad Wurzach statt und es ist ein buntes Programm rund um’s Tanzen und Singen vorgesehen. Neben zahlreichen Workshops gibt es einiges aus der Welt der Musik zu erleben! Das Programm könnt ihr hier einsehen.

Gewinne aus dem Verkauf der Eintrittskarten kommen unserem Verein zu Gute! Also, strömt zuhauf zum Festival und lasst euch in Sachen Musik und Tanzkultur neue Horizonte eröffnen.

 

 

Nach oben