Hallo zusammen,

nachdem Jens und Markus mit zwei weiteren Mitarbeitern vor Ort im Senegal das Waldgartenfarmprojekt „Permafoodforest“ gestartet haben, haben wir mit dem Waldgartenprojekt ein ähnliches Projekt vor den Toren Berlin gefunden, das sich hier selbst vorstellt:

Der Waldgarten von Rehfelde – eine Oase des nachhaltigen, gesunden Lebens
Wir befinden uns in der Gründungsphase für einen Waldgarten in der Nähe von Berlin zur Produktion von gesunden Nahrungsmitteln mit den Prinzipien der Permakultur. Ebenso wie die Gründer von Sarsarale e.V., die uns eingeladen haben mit ihnen zu kooperieren – vielen Dank dafür! -, wollen wir mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass die dafür am besten geeignete Form der FoodForest oder Waldgarten ist, also eine Agrarwirtschaft in drei Dimensionen. Unser wunderbarer zukünftiger Paradiesgarten liegt östlich von Berlin und ist mit seinen 4 Hektar schon ein wenig größer als bisherige Pilotprojekte. Er ist Teil eines Landschaftsschutzgebiets, welches eine Vielzahl von Pflanzen, darunter auch bereits große und kleine Bäume sowie Tiere wie die geschützte Zauneidechse birgt.

Wir vom Waldgarten Rehfelde sind eine kleine Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Berufen und mit verschiedenen einschlägigen Ausbildungen. Wir fühlen uns berufen und verpflichtet, in der heutigen Landschaft von Brandenburg eine Oase der Biodiversität und einen Ort der gesunden Nahrungsmittelproduktion zu gründen. Allein durch seine Größe wird dieser Modellcharakter haben und soll durch Bildungsveranstaltungen auch ein Multiplikator für Permakultur und insbesondere Waldgärten werden. Die Ernteerträge gehen regional an Mitglieder der Solawi (Solidarische Landwirtschaft), die sich gerne auch bei Aufbau und Betrieb des Waldgartens einbringen können. Darüber hinaus möchten wir eine Oase der menschlichen Werte sein, zu denen Vertrauen, Gesundheit und ein Gemeinschaftsgefühl mit gemeinsamen Zielen gehört.

Die Arbeit von Sarsarale im Senegal und viele andere Beispiele weltweit haben gezeigt, dass sogar Wüsten und nackter, sandiger Boden wieder zu fruchtbaren Gärten umgewandelt werden können. Waldgärten, wie sie von Robert Hart, Martin Crawford in England und in Bec Hellouin, Frankreich (um nur einige Beispiele in unseren Breiten zu nennen) beispielhaft umgesetzt wurden, bieten Lösungen für die Probleme der Bodenerosion und des hohen Wasserverbrauchs und sind ein probates Mittel gegen die extreme Nutzung der Mitwelt durch industrielle n Ackerbau. Ein aktueller Artikel im Tagesspiegel spricht davon, dass wenn so weitergemacht wird wie bisher, in Brandenburg in 30 Jahren kaum noch etwas wachsen wird.

Wir haben Vertrauen, dass sich Waldgärten schnell verbreiten und möchten unseren Teil dazu beitragen, weil es einfach Freude macht: regional gesundes leckeres Essen produzieren, eine wunderbare Landschaft erhalten und den zukunftsfähigen „Gebrauch der Erde“ beispielhaft vorzuführen.

Wir möchten Interessierte dazu einladen, uns dabei als Mitglieder oder Unterstützer zu begleiten. https://waldgartenprojekt.de Kontakt: waldgarten@waldgartenprojekt.de oder Ramos Strzygowski ramos@waldgartenprojekt.de