20. Oktober 2017

Projektbericht September/Oktober 2017

Der diesjährige Regen ist wohl vorüber aber es bleibt extrem heiß und feucht. Nach ein wenig Zeit für Erholung und Reisen in der Casamance, wo wir neue Kontakte mit hoch angesehenen Heilern fernab von Kafountine knüpfen konnten, geht es Zuhause weiter. So haben wir nach dem Wildwuchs der Regenzeit die neue Straße entlang von Sarsarale freigeschlagen, was uns von allen Seiten Lob und Dank einbringt. Der Garten und seine Wege werden gejätet und gemulcht, das Gießen setzt wieder ein und die während der Regenzeit kaum mögliche Jungpflanzenanzucht läuft an. In der Baumschule konnten wir einige Bäumchen verkaufen oder gegen Früchte eintauschen. Wie jedes Jahr ist das Malariarisiko um diese Zeit am größten und wir sind froh mit unserer Apotheke sowohl präventiv als auch behandelnd helfen zu können. Die Touristensaison wird bald beginnen, weshalb wir uns auf die Gartenführungen vorbereiten und den Gartenlehrpfad erweitern.

Johannes Ortner

SARSARALE!

6. Oktober 2017

Großzügige Spende der LUSH GmbH an Sarsarale!

Hallo zusammen,

frohe Kunde: die Naturkosmetikfirma LUSH GmbH betreibt einen Charity Pot, um zur Unternehmensphilosphie passende Projekte zu fördern. Wir hatten uns um eine Zuwendung beworben, um unsere Arbeit vor Ort auf finanziell sicherere Füße stellen zu können. Unser Antrag und unsere Arbeit im Projektgarten haben überzeugt und wir haben 4500,- Euro zugesprochen bekommen. Diese Summe hilft uns enorm, die Grundkosten des Projektes zu decken, so dass wir nun deutlich freieren Geistes an die nächsten Schritte denken können.

Ganz herzlichen Dank vom Sarsarale Team an LUSH!

6. September 2017

Pflanze der Woche: Kalanchoe pinnata / „Goethe-Pflanze“

Kalanchoe pinnata –  im deutschen Sprachraum auch unter dem Namen „Goethe-Pflanze“ bekannt – ist eine Pflanzenart der Gattung Kalanchoe in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Kalanchoe pinnata ist Madagaskar; sie ist jedoch in den tropischen Gebieten von Afrika, Asien und Amerika verwildert. Diese kräftige, meist aufrechte, oft verzweigte, ausdauernde, sukkulente Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 2 Metern.

Blätter und Saft von Kalanchoe pinnata werden seit langem in der traditionellen Medizin gegen Abszesse, Gelenkentzündungen, Fußpilz, Geschwüre, Brandwunden, Schwielen, Ohrenschmerzen, Ekzeme, Konjunktivitis, Furunkel, Kopfschmerzen, Insektenstiche, Juckreiz, Wunden, Ausschläge, Rheuma, Zahnschmerzen, Warzen, Knochenbrüche, Schmerzen, Pickel, Verstauchungen, Sinusitis, Parodontitis, Tonsillitis, Stomatitis und gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt. Zudem wird die Heilpflanze zur Wehenhemmung (Tokolyse), zur Behandlung von Leishmaniose, Hepatitis und Bluthochdruck genutzt und ist heute insbesondere als Mittel zur Krebsprävention populär. In wissenschaftlichen Artikeln werden antidiabetische, antibakterielle, immunosupressive, antimutagene und tumorhemmende Effekte beschrieben. Außerdem ist Kalanchoe ist sehr reich an Nährstoffen. So enthalten seine Blätter viele Gerbstoffe, sowie Vitamin C und E.

Quellen und weitere Informationen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kalanchoe_pinnata
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23865837
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11388478
http://nopr.niscair.res.in/handle/123456789/9083
http://www.academicjournals.org/journal/AJPP/article-abstract/843A78132930
https://www.researchgate.net/profile/Dr_Quazi_Majaz_Aejazuddin/publication/268347927_The_miracle_plant_Kalanchoe_pinnata_A_phytochemical_and_pharmacological_review/links/5602535a08ae42bbd541fa83/The-miracle-plant-Kalanchoe-pinnata-A-phytochemical-and-pharmacological-review.pdf
http://de.altarta.com/09_07/pflanze-kalanchoe-medizinischen-eigenschaften/
http://curativeherb.blogspot.sn/2013/01/medicinal-herbs-kalanchoe.html
https://hi-spring.com/post.php?id=12
https://herbpathy.com/Uses-and-Benefits-of-Kalanchoe-Pinnata-Cid1161

 

6. September 2017

Projektbericht August 2017

Die Regenzeit hat ihren Höhepunkt erreicht und es ist sehr heiß. Gleichzeitig ist das Dorf auf dem wirtschaftlichen Tiefpunkt, was die Stimmung teilweise anspannt und einigen Menschen Not bereitet.  Wir setzen unsere Arbeit fort und bauen im Garten neben unseren Heilpflanzen auch Zuckermais, Okra und Bohnen an. Wir erweitern die Baumschule und machen mehr Kompost. Außerdem sammeln wir viele Bootsplanken und –bretter, welche mit den teils heftigen Stürmen an den Strand gespült werden. Diese bunt bemalten Hölzer eignen sich ideal zur Konstruktion von Pflanztischen, Bänken und ähnlichem  –  Recycling, Permakultur. Darüber hinaus festigen wir den Kontakt mit verschiedenen lokalen Marabouts und Heilern und tauchen tiefer in die hiesigen Sprachen und Kulturen ein. So haben wir auch vergangenes Wochenende das diesjährige Tabaski-Fest gut hinter uns gebracht. Leider hält das Dach über beiden Räumen unserer Apotheke den stärksten Regenfällen nicht Stand, was unsere Arbeit dort einschränkt und eine Reparatur zur ersten finanziellen Priorität macht. Hierfür bitten wir weiterhin um Spendengelder.

Johannes Ortner

SARSARALE!

13. August 2017

Pflanze der Woche: Carapa procera / Tulukunu (Wolof)

Carapa procera  – in der Casamance unter dem Namen Tulukunu (Wolof) bekannt – ist ein im tropischen Afrika verbreiteter Baum aus der Pflanzenfamilie der Mahagonigewächse (Meliaceae). Er erreicht eine Höhe von 17 Metern und gedeiht häufig auf sandigen Böden auf Meereshöhe, sowie an Seeufern und in Auwäldern. Seine Nüsse enthalten ca. 55 % Öl. Die verschieden Pflanzenteile wie Nüsse, Blätter, Rinde, Holz, Wurzel und Harz werden für therapeutische, kosmetische, veterinäre und rituelle Zwecke genutzt.

In der traditionellen Medizin werden Blätter, Wurzel und Rinde von Carapa procera entweder frisch oder getrocknet als Infusion, Abkochung, Puder oder Räucherwerk verwendet. Sie dienen als Tonikum, fiebersenkendes Mittel, Schmerzmittel und zur Behandlung von Arthritis, Atemwegserkrankungen, Paralyse, Epilepsie, parasitären Infektionen, Krämpfen, Rheuma, Würmern und Durchfall.

Besondere Bedeutung hat das bittere Öl, welches aus den Nüssen gewonnen wird. Mit seinen entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften dient es zur Restrukturierung der Epidermis. Es enthält Vitamin A und Triterpene, welche die Revitalisierung der Haut fördern, natürliche Antioxidantien (darunter sieben verschiedene Limonoide, wirksam bei Entzündungen) und ungesättigte essentielle Fettsäuren, welche förderlich für die Immunabwehr und zur Zellregeneration sind. Mit dem Öl werden verschiedene Erkrankungen der Haut darunter Skabies, Lepra, Frambösie, Psoriasis, Insektenstiche, Ringwurm, Jigger, Ausschläge, Juckreiz, Schuppen, Verbrennungen, sowie Geschlechtskrankheiten und rheumatische Beschwerden behandelt. Innerlich wird das Öl zur Behandlung von Magenproblemen, Verstopfung und Würmern eingesetzt. Außerdem wird das Öl zur Seifenproduktion verwendet.

Quellen und weitere Informationen:

https://www.researchgate.net/profile/Pius_Tshimankinda_MPIANA/publication/262567489_Ethno-Pharmacological_Survey_In_Vitro_Anti-Sickling_and_Free_Radical_Scavenging_Activities_of_Carapa_Procera_DC_Stem_Bark_Meliaceae/links/0a85e5382666809845000000.pdf
https://ethnobiomed.biomedcentral.com/articles/10.1186/1746-4269-11-14
http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Carapa+procera
http://www.labosmasca.fr/carapa-procera-laboratoires-mascareignes
http://plants.jstor.org/stable/10.5555/al.ap.upwta.4_174
http://www.carapa.org/en/taxonomy/procera.htm
http://www.labosmascareignes.com/en/content/7-carapa-procera

 

1. August 2017

Projektbericht Juli 2017

Dieses Jahr hat der Regen zeitig begonnen und hält kontinuierlich an: Es regnet fast jeden Tag und selbst wenn der Regen mal ein paar Tage ausbleibt, kehrt er rechtzeitig zurück, bevor wir gießen müssen. Die ideale Voraussetzung also um im Garten zu arbeiten, wie auch für eine gute Reisernte in der Casamance. Alhamdoulilahi.

  • Wir haben einige Beete neu bepflanzt: Wie gewöhnlich mit einer Polykultur aus tropischen Heilpflanzen darunter u.a. Vernonia amygdalina, Moringa oleifera, Kalanchoe pinnata, Jatropha curcas, Aloe vera, Cajanus cajan, Euphorbia pseudogranti etc. sowie Heilpflanzen, deren Samen wir entweder aus Europa mitgebracht und zum Keimen gebracht haben, diesmal recht viel wilde Malve, Sylibum marianum (Mariendistel), Gewürzfenchel und Dill bzw. Pflanzen, die bereits im Garten fest etabliert sind und über Stecklinge vermehrt werden, wie unsere Rosmarin- und Damiana-kulturen.
  • Wieder einmal verändern wir bestehende Beete, um den Raum im Garten effizienter zu nutzen, verstärken einige Hügelbeete mit neuen Baumstämmen und fügen mehr organisches Material zur Kompostierung hinzu.
  • Wir beschneiden Bäume, verstärken die Hecke mit Neupflanzungen von Jatropha curcas, Leucaena glauca und Vernonia amygadalina, pflanzen noch mehr Bäume und gestalten das Grundstück.
  • Wir sind sehr glücklich über unseren ersten großen Verkauf von Jungbäumen aus unserer Baumschule an ein Permakulturprojekt von Art Oasis in Kap Skirring. So haben wir über 100 kleine Bäume – hauptsächlich Annona muricata, Avocado und Parkia biglobosa – verkauft. Djina bachna.
  • Wir haben viel Wurzeln heilkräftiger Bäume – bislang Fagara zanthoxyloides, Banane golo (wolof), und Batiyo (Mandinka) – gegraben, gehackt, getrocknet und zu Pulver verarbeitet. Ebenso wurden in der Apotheke diverse Blätter aus dem Garten (u.a. Eucalyptus globulus, Euphorbia hirta, Artemisia annua, Melia azederach, Vernonia amygdalina) getrocknet und zu Pulver verarbeitet, Teil des Pulvers wiederum zur Lagerung in Tinkturen transformiert.
  • Da die Dächer unserer Gebäude an einigen Stellen undicht waren, haben wir sie provisorisch abgedichtet. Vor der nächsten Regenzeit muss allerdings das Dach über Apotheke, Store, sowie Oustas‘ und meinem Zimmer komplett erneuert werden, wofür wir um Spendengelder bitten.

Johannes Ortner
SARSARALE!

23. Juni 2017

Projektbericht Juni 2017

Hallo zusammen,

kurz vor der Regenzeit ist der beste Zeitpunkt, um in der Natur Saatgut, Blätter, Rinden und Wurzeln zu ernten. Zum einen, da sehr viele Bäume nun Samen tragen und neue Blätter bilden – zum anderen, weil während der Regenzeit Samen nur umständlich und Wurzeln nicht geerntet werden können.

  • So haben wir viele verschiedene Sämereien von heilkräftigen Buschbäumen geerntet und in der Baumschule ausgesät. Darunter verschiedene Akazienarten (Barangsango, Mampatango), Khaya senegalensis, Parkia biglobosa, Tamba, Santang etc.
  • Wir haben unsere Artemisiapflanzen geerntet und zusammen mit weiteren Heilpflanzen aus Garten und Busch in der Apotheke getrocknet und verarbeitet.
  • Ebenso haben wir viel Wurzel von Fagara zanthoxyloides gegraben und getrocknet.
  • Wie bereits in einem eigenen Artikel berichtet, haben wir einen neuen Brunnen gegraben. Vor dem Umzug haben wir unsere solarbetriebene Pumpe gründlich gereinigt.
  • Um unsere Jungpflanzen vor heftigen Regengüssen zu schützen, haben wir in der Baumschule einen Schutz aus Stämmen, Bambus und Palmblättern errichtet.
  • David und Yves verbrachten mehrere Wochen in Sarsarale und haben sich im Projekt eingebracht. Respekt! So drehten wir u.a. Videos über den Heilpflanzengarten, die Baumschule und Kompost, sowie unseren Müllverbrennungsofen.
  • Der Gartenlehrpfad wurde um weitere Pflanzenschilder erweitert.
  • Schließlich wurden neue Kontakte zu traditionellen Heilern in der Region geknüpft.

Nun neigt sich der Ramadan dem Ende zu und es hat bereits zweimal geregnet. Alhamdoulilahi! Auf eine gesegnete Regenzeit!

Johannes Ortner

SARSARALE!

11. Juni 2017

Pflanze der Woche: Fagara zanthoxyloides / Bafe (Mandinka) / Toothache Bark (engl.)

Fagara zanthoxyloides – in der Casamance hauptsächlich als „Bafe“ (Mandinka) bekannt – ist ein in Westafrika weit verbreiteter, bis zu zehn Meter hoher Baum aus der Pflanzengattung Zanthoxylum (Gelbholz) aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Er gedeiht in Savannen, Trockenwäldern, im Küsten-Dickicht und auf Termitenhügeln – hauptsächlich in Küstenregionen und auf dem Flachland.

Fagara zanthoxyloides ist eine Heilpflanze, deren anti-mikrobielle, tumorbekämpfende und antianämische Wirkungen bestätigt sind. Wurzel, Rinde und die aromatischen Blätter wirken antiseptisch, schmerzstillend und schweißtreibend.

In der traditionellen Medizin werden Auszüge, Abkochungen und Infusionen der Rinde und Wurzel zur Behandlung von Durchfall, Darmwürmern, Koliken, Dysenterie, Staphylokokken- und Streptokokkeninfektion, Sichelzellenanämie, Gastroenteritis, Fieber, Gonorrhöe und Harnröhrenentzündung  eingesetzt. Die Wurzel behandelt außerdem Geschwüre, Ödeme, Hämorriden, Abszesse, Schlangenbisse, Lepra, Syphilis, Arthritis, Bilharziose, Herpes, Hernie und rheumatische Schmerzen. Darüber hinaus wird die Wurzel vielfach als Tonikum sowie zur Behandlung von Zahnschmerzen eingesetzt und dient als desinfizierende Zahnputzstöckchen bzw. Bestandteil von Zahnpasta zur Prophylaxe.

Wissenschaftliche Studien legen zudem die Wirksamkeit von Fagara zanthoxyloides zur Behandlung von Prostatakrebs und Malaria nahe.

 

 

Quellen und weitere Informationen:
https://fr.wikipedia.org/wiki/Fagara_zanthoxyloides
https://de.wikipedia.org/wiki/Zanthoxylum
http://www.keneya.net/fmpos/theses/2003/pharma/pdf/03P01.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25750297https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC538867/
https://www.facebook.com/151913544832921/photos/a.1029855093705424.1073741825.151913544832921/1029854980372102/?type=3
http://www.afriquebio.com/pages/plantes-medicinales-d-afrique/fagara-xanthoxyloides.html

4. Juni 2017

Brunnenbau

Hallo zusammen,

der schon lange angekündigte Brunnenbau ist in vollem Gange und demnächst erfolgreich abgeschlossen. Ihr erinnert Euch: Seit schon geraumer Zeit lieferte unser mehr als 10 Jahre alter Brunnen zwar noch Wasser, das gerade noch so für die Bewässerung unseres Heilpflanzengartens verwend-, aber eben nicht mehr trinkbar war. Jetzt kurz vor Beginn der Regenzeit war der ideale Zeitpunkt für den Neubau. Hier ein paar Bilder von der Baustelle:

Wir hatten ja um Spenden für den Neubau gebeten und einige Förderer haben uns daraufhin auch dafür extra bedacht; an dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür! Dieser hochwertige und auf Dauer ausgelegte Brunnen beansprucht unser Budget allerdings sehr, bitte erwägt weitere Zuwendungen an uns oder macht weitere wohlmeinende Menschen auf unser Tun aufmerksam! Vielen Dank noch einmal.

16. Mai 2017

Ecovillage Training in Kafountine

Vom achten bis zwölften Mai 2017 fand im Campement Kunja in Kafountine ein Ecovillage Training statt, welches von der Association Djina Bantang Ecovillage Network Kafountine (ADENK), dem People’s Coast Ecovillage Network, sowie der Sandele Foundation organisiert wurde. Koordiniert wurde die Veranstaltung von Simon Gibba von der Sandele Foundation.

Die Organisatoren erstreben die Transformation der an der Atlantik-Küste gelegenen senegalesischen Dörfer Kafountine, Dianna, Abene, Kabadio und Niafrang in Ökodörfer nach dem Vorbild des People’s Coast Ecovillage Networks in Gambia.

Ziel des Ecovillage Trainings waren

  • die Information der Teilnehmer über die Herausforderungen des Klimawandels
  • eine Einführung in die Ökodorf-Dimensionen – Ökologie, Ökonomie, Soziales, Kultur und Whole System Design
  • eine Entwicklung der Küstendörfer, welche Resilienz und allgemeine Lebensumstände verbessert, die Umwelt schützt und auf den Klimawandel reagiert
  • das Verständnis und Engagement für die Ökodorf-Entwicklungsprinzipien
  • die Unterstützung der nationalen wie lokalen Regierungen, um die Ökodorf-Entwicklung in den Küstendörfern zu erleichtern
  • die Ausweitung der Entwicklung einer „Gemeinschaft von Gemeinschaften“ nach dem Vorbild des People’s Coast Ecovillage Networks

Als Mitglied der Association Djina Bantang Ecovillage Network Kafountine erhielt Sarsarale zwei Einladungen für die fünftägige Veranstaltung, welche von Oustas und mir wahrgenommen wurden. In Gruppenarbeit, Diskussionen, Vorträgen und Filmvorführungen wurden wir gemeinsam in die oben gelisteten Themen eingeführt. Auch wurde ich während des Trainings eingeladen die natürliche Medizin zu präsentieren: So hatte ich die Gelegenheit und Ehre am dritten Tag in einem Vortrag die Notwendigkeit der Naturheilkunde im Allgemeinen hervorzuheben, vier Heilpflanzen eingehend zu präsentierten (Euphorbia hirta, Aloe vera, Moringa oleifera, Artemisia annua), sowie unsere Projektarbeit vorzustellen. Der interaktive Vortrag wurde von den Teilnehmer des Trainings sehr gut angenommen, welche am Abend desselben Tages unseren Heilpflanzengarten besuchten.

Wir bedanken uns sehr bei den Veranstaltern und Teilnehmern für ihr nobles Engagement, die vielen interessanten Beiträge und den Austausch und die Vernetzung untereinander. Auf dass wir das edle Ziel erreichen und die Atlantik-Küste der Casamance von Kafountine bis nach Gambia in eine Gemeinschaft von Ökodörfern verwandeln! Djina bachna.

Für den 20.Mai ist die Auszeichnung der Teilnehmer mit einem Diplom in Gambia geplant.

Johannes Ortner

SARSARALE!