2. August 2018

Veränderung

Hallo zusammen,

nach längerem Schweigen mal wieder eine Meldung von uns, denn es gibt Veränderungen, die doch recht gravierend sind und mitgeteilt werden müssen: Johannes hat für uns alle überraschend den Projektgarten „Jama Rek“ verlassen und ist nach Deutschland zurückgekehrt. Dies geschah kurz vor der Regenzeit, vor deren Start eigentlich die Sanierung der maroden Dächer abgeschlossen hätte sein sollen. Nach wie vor ist Oustas im Garten und schaut nach Kräften nach dem Rechten, der Ausfall von Johannes hinterlässt aber natürlich eine große Lücke.

Oustas hat mittlerweile die Initiative ergriffen und in einer Hau-Ruck-Aktion die Dächer repariert, und der Brunnen ist auch noch einmal vertieft worden. Die von Jens im Frühjahr gebaute Kompost-Toilette ist fertiggestellt und in Betrieb. Nach wie vor also große, gute und beeindruckende Fortschritte, unsere Infrastruktur ist also weiterhin nicht nur intakt, sondern verbessert sich kontinuierlich.

Oustas kann sich soweit organisatorisch um alles kümmern, allerdings brauchen wir für die Weiterführung des Garten dringend wieder jemand mit „grünem Daumen“ – der Heilpflanzengarten, die Apotheke und die Baumschule betreut, erhält und weiterentwickelt. Wenn Ihr Ideen habt, wie wir jemanden finden können oder selbst jemanden kennt, der oder die Interesse haben könnte, meldet Euch bitte bei uns!

Gruß vom Sarsarale Team

4. Februar 2018

Zwischenbericht des Projektaufenthaltes

Hallo zusammen,

seit Mitte Januar weilt Jens wieder mal im Projektgarten „Jama Rek“, um bei der Umsetzung einiger größerer Aufgaben zu helfen:

  • Die von den letzten Regenzeiten stark beschädigten Dächer müssen repariert werden
  • Die schon viel zu lange angekündigte Komposttoilette wird nun endlich gebaut
  • Wir wollen uns vergrößern und verhandeln mit den Nachbarn über Zukauf oder Mitnutzung
  • Die solare Wasserpumpe und eine Hütte benötigen zwei zusätzliche Solarmodule

Leider ist nun doch alles viel, viel teurer geworden als das, was wir kalkuliert haben. Alleine die Reparatur des Daches des Rundhauses wird ca. 1200 Euro verschlingen, hinzu kommen die Toilette und die Solarpanele.

Fundament unserer Komposttoilette

Zusätzlich haben wir begonnen, ein Nachbargrundstück zu umzäunen, das wir zukünftig nutzen dürfen – hier wollen wir in größerem Stil Moringa und Artemisia kultivieren. Die Komposttoilette bauen wir extra großzügig, hochwertig und langlebig, damit sie vor allem auch als Demonstrationsobjekt dienen kann. Sie hat zwei „Abteile“ und getrennten Kammern für flüssige und feste Hinterlassenschaft, die dann im Sinne der Permakultur nach Aufbereitung  als Bodendünger verwertet werden können.

Erfahrene Leser ahnen schon: angesichts dieser finanziellen Entwicklung möchten wir Euch herzlich um finanzielle Unterstützung bitten! Alle Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Arbeit finden sich hier. Vielen Dank!

31. Dezember 2017

Rückblick auf 2017 und Planung für 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,

wir nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, kurz über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres zu informieren und einen Ausblick auf unsere Vorhaben im kommenden Jahr zu geben. Unser erfolgreicher Kurs der vergangenen Jahre setzte sich auch in 2017 fort: die dauerhafte Präsenz von Johannes vor Ort in Kafountine verbessert und vergrößert unsere Wirkung vor Ort einfach deutlich. Mittlerweile berichtet er auch regelmäßig auf unserer Homepage unter der Rubrik „Aktuelles“ über die Aktivitäten vor Ort – das bietet Einblick, Rechenschaft und Transparenz für Mitglieder und Spender des Vereins.

Auch dieses Jahr wollen wir ein paar Punkte besonders erwähnen: Der Garten ist in prächtigem Zustand, wurde nochmals vergrößert und die dort wachsenden Pflanzen sind nun mit Schildern bzw. Lehrtafeln bezeichnet, so dass ein echter Lehrpfad entstanden ist. Dementsprechend hat auch der Besucherstrom deutlich zugenommen, wir nehmen für die Führungen seit Kurzem auch einen symbolischen Eintrittspreis. Johannes hat sein Bestreben, eine richtige Apotheke für natürliche Medizin zu etablieren, in die Tat umgesetzt: die Produktion hat begonnen und eine Liste der von uns angebotenen Heilmittel befindet sich weiter unten auf der Homepage. Gleiches gilt für unsere Baumschule: diese ist nochmals vergrößert (eine Liste der Setzlinge findet sich ebenfalls weiter unten) und wir haben den nächsten Auslieferungsauftrag in Aussicht. Nach einiger Verzögerung konnte letztendlich auch der neue Brunnen gebaut werden: Mensch, Tier und Pflanzen haben nun wieder reichlich sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Im Jahresverlauf hat Johannes innerhalb eines Workshops eines Ökodorf-Verbandes mehrere Heilpflanzen und unsere Arbeit vorgestellt; wir dürfen hier zukünftig von vertiefender Zusammenarbeit ausgehen.

In Berlin hat Jens an einer Permakultur-Design-Ausbildung teilgenommen, so dass wir nun auch zertifiziert Wissen weitergeben können. Unser traditioneller Weihnachtsmarktstand mit vielen selbstgemachten Produkten war noch erfolgreicher als die Jahre zuvor, der nicht unerhebliche Erlös fließt direkt in die Projektarbeit. Vor einigen Wochen hatten wir ein Gespräch mit dem senegalesischen Botschafter in Berlin, um unser Tun auch in der Botschaft bekannt zu machen und dabei wertvolle Tipps zu bekommen.

Beim kommenden Projektaufenthalt werden die in der Regenzeit stark beschädigten Dächer repariert und die Solaranlage vergrößert, die schon lange angekündigte Komposttoilette gebaut und ein großer Neubau geplant und vorbereitet. Dieser soll Räume für Schulungen, zur Verarbeitung unserer Produkte, für die Apotheke und Gästezimmer erhalten. Dieser Bau ist unser bislang unser ambitioniertestes Projekt, das unsere Arbeit vor Ort auf eine ganz neue Stufe stellen soll – hierfür müssen wir aber erst noch deutlich Gelder einwerben.

Sarsarale hat sich über die letzten Jahre professionalisiert und befindet sich auf bestem Wege. Gleichzeitig sind aber auch unsere Ausgaben stark gestiegen, da wir vor Ort für Arbeitsplätze sorgen und investieren. Dies führte Mitte des Jahres zu einer beängstigenden Ebbe in unserer Kasse, die durch erfolgreiche Einwerbung einer Großspende bei einer Naturkosmetikfirma behoben werden konnte. Für die angekündigten nächsten Schritte benötigen wir aber auch kontinuierlich mehr finanzielle Mittel: wir sind mittlerweile zu groß, um uns allein über Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden zu finanzieren, aber noch zu klein, um als Hilfsorganisation selbstbewusst an die großen Geldgeber heranzutreten. Wir sind deshalb nicht nur für Ihre fortgesetzte finanzielle Unterstützung dankbar, sondern freuen uns auch sehr, wenn Sie sich für uns stark machen in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, oder noch besser: vielleicht haben Sie ja Kontakte zu freigiebigen Philanthropen, Mäzenen oder Stiftungen?

Über unsere Aktivitäten und aktuelle Entwicklungen hält Sie öfter denn je unsere Homepage auf dem Laufenden, schauen Sie regelmäßig vorbei auf www.sarsarale.org! Außerdem versenden wir in unregelmäßigen Abständen unseren Newsletter per Email.

Wir verbleiben wie immer mit herzlichem Dank und besten Wünschen für ein hoffentlich halbwegs friedvolles 2018.

Das Team von Sarsarale e.V.

17. Dezember 2017

Projektbericht November/Dezember 2017

Projektbericht November/Dezember 2017

Wir haben sehr viel zu tun und sind in den letzten Monaten gut vorangekommen.

So habe ich in der Apotheke nun endlich die – leider im Voraus bezahlten – Regale bekommen und kann die Produkte ordentlich präsentieren. Einer der beiden Räume dient nun als Arbeitsraum und beherbergt unsere kleine Bibliothek zu Naturheilkunde, nachhaltiger Landwirtschaft, Afrika und Sprachen, den anderen Raum nutze ich als Büro und Verkaufsraum unserer Maraboutique. Eine Übersicht unserer Produkte findet sich hier. Trockenzeit – das heißt die ideale Zeit zum Trocknen von Blättern, Rinden und Wurzeln! Daneben knüpfen wir weiterhin Kontakte für die besten ökologischen Produkte aus der Region wie z.B. Santang (Weihrauch), um diese neben unserer eigenen Naturmedizin zum Verkauf anzubieten.

Die Baumschule hat sich deutlich vergrößert; siehe hier unsere Artenliste. Für die Jungpflanzenanzucht von Kräutern haben wir mit den in der Regenzeit angespülten Bootplanken und unseren selbst hergestellten Ziegelsteinen Tische konstruiert. Das Permakultur-Projekt in Cap Skirring hat schon den nächsten größeren Einkauf von Jungbäumen angekündigt.

 

Wir haben wieder einmal unsere Palmen beschnitten, um mehr Licht für unsere Solaranlage zu schaffen, sprich vor allem besser bewässern zu können. Im Garten haben wir den alten zementierten Sessel, welcher stark beschädigt war, in einen Tisch umgewandelt. Die Gartenwege wurden erneut mit Sägemehl gemulcht. Der Gartenlehrpfad wurde um einige neue Schilder, welche unsere Heilpflanzen mit botanischen Namen, französische n bzw. englischen Namen und in lokalen Sprachen kennzeichnen, erweitert. Ich habe viel Artemisia-Pflanzen gesät, welche schon bald ausgepflanzt werden können. Außerdem haben wir zum ersten Mal unsere Bananenstauden beerntet, welche ich bei meiner Ankunft vor zwei Jahren gepflanzt habe. Seit Kurzem habe ich begonnen für die Gartenführungen einen kleinen Eintrittspreis von 500 F zu verlangen, was mir selbst ein Ansporn zur Professionalisierung ist und ein kleines zusätzliches Einkommen generiert.

Viel versprechend erscheint unsere Kollaboration mit dem Ökotourismus-Camp Dianna Bolong im Nachbardorf Dianna. Der Leiter Moussa und seine Partner sind seit ihrem ersten Besuch in Sarsarsale von unserer Arbeit begeistert und haben bereits mit ihrer letzten recht großen Reisegruppe unser Projekt besucht. Eine Gartenführung in Sarsarale gehört für ihre Touristen nun zum Standard-Programm und wird uns somit hoffentlich viele Besucher bescheren. Darüber hinaus will sich Moussa darum bemühen, die Produkte unsere Apotheke in Norwegen zu vermarkten. Sehr erfreulich ist außerdem, dass Dianna Bolong bereits den Bau von einem Müllverbrennungsofen durch Sarsarale zugesagt hat, wobei der Preis noch geklärt werden muss. Auch die Errichtung von Hügelbeeten vor Ort in Dianna ist angedacht.

Weihnachten steht vor der Tür und auch hier hat es besonders nachts deutlich abgekühlt. Wir wünschen allen unseren Freunden, Bekannten, Unterstützern und Sympathisanten erholsame Feiertage und ein gutes und friedliches Jahr 2018.

Johannes Ortner

SARSARALE!

10. Dezember 2017

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Hallo zusammen,

unser diesjähriger Stand auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt war noch erfolgreicher als die Jahre zuvor! Die von Anke, Marina, Jens, Mimi, Daniel, Tania und Philine aus Altmaterialien gebastelten, „upgecycleten“ Kerzenlampen haben den Stand in ein wunderschönes Licht getaucht und fanden den erwarteten reißenden Absatz:

Ein fettes Dankeschön an all die helfenden Hände, die durch ihre besonderen Sortimentbeiträge, tatkräftigen Verkauf oder bei Auf- und Abbau mitgeholfen haben: Jens, Daniel, Mimi, Miriam, Jona, Tania, Philine, Familie Knorr, Familie Lang, Quirino, Ginga, Diana und vor allem an die Organisatorinnen Marina und Anke!

Der nicht unerhebliche Erlös fließt wie immer komplett in unsere Projektarbeit.

6. Dezember 2017

Die Baumschule: Artenliste

Die Artenliste unserer Baumschule (Stand Dezember 2017)

  • Adansonia digitata / Baobab
  • Anacardium occidentalis / Cashew
  • Annona muricata / Carasol
  • Carapa procera / Tulukunu
  • Carica papaya / Papaya
  • Cassia sieberiana / Sindiang
  • Delox regia / Flamboyant
  • Detarium senegalensis / Ditta
  • Erythrina senegalensis / Kaneo
  • Khaya senegalensis / Caicedra
  • Moringa oleifera / Nebedai
  • Parinari macrophylla / Tamba
  • Parkia biglobosa / Nete
  • Passiflora edulis / Passionsblume
  • Piliostigma reticulatum / Fara
  • Prosopis africana / Kiembo
  • Tamarindus indica / Tamarinde
27. November 2017

Die Apotheke: Unsere Produkte

Produktliste (Stand Dezember 2017)

Pulver:

  • Anti-Wurm-Pulver (Euphorbia hirta / Fagara xanthoxyloides)
  • Zahnpflege-Pulver (Fagara xanthoxyloides / Eucalyptus globulus)
  • Natürliches Antibiotikum (Sheno-Wurzel-Pulver)
  • Carica papaya (Samen)
  • Annona muricata (Samen)
  • Euphorbia hirta (Blätter)
  • Cassia alata (Blätter)
  • Artemisia annua (Blätter)
  • Bapomabo / Sanphyto (Blätter)
  • Artemisia annua (Wurzel)
  • Eucalyptus globulus (Wurzel)
  • Moringa oleifera (Wurzel)
  • Batiyo (Wurzel)
  • Fagara xanthoxyloides (Wurzel)
  • Banane golo (Wurzel)
  • Khaya senegalensis (Rinde)

Tinkturen:

  • Desinfektion (Cassia alata, Carica papaya, Fagara xanthoxyloides)
  • Anti-Malaria-Tinktur (Artemisia annua, Khaya senegalensis)
  • Anti-Hämorriden-Tinktur (Artemisia annua, Fagara xanthoxyloides)
  • Allium sativum (Knoblauch)
  • Moringa oleifera (Wurzel)
  • Artemisia annua (Blatt- und Wurzel)
  • Annona muricata (Samen)
  • Euphorbia hirta (Blätter)
  • Toll (Früchte)
  • Saba senegalensis (Früchte)
  • Khaya senegalensis (Rinde)
  • Sheno (Wurzel)
  • Fagara xanthoxyloides (Wurzel)
  • Carica papaya (Samen)
  • Cassia alata (Blätter)
  • Zingiber officinale (Rhizom)

Öle:

  • Anti-Moskito-Öl
  • Anti-Rheuma-Öl
  • Sieben-Pflanzen-Öl

Wurzeln:

  • Fagara xanthoxyloides
  • Cassia sieberiana
  • Batiyo
  • Sulukun

Desinfektions-Spray (Cassia alata, Fagara xanthoxyloides)

Kaffee Cassala (Coffee Senna)

Zahnpflege-Pulver

Anti-Asthma-Zigaretten

 

Die hierfür verwendeten Pflanzen werden entweder in unserem Heilpflanzengarten ökologisch angebaut oder selbst in der Natur gesammelt.

Daneben wollen wir in der Apotheke auch besonders wertvolle, ökologische Produkte aus der Region wie Weihrauch, Tulukunu-Öl, Honig, Sheabutter, Netepulver, Palmkernöl etc. anbieten.

16. November 2017

Pflanze der Woche: Cassia occidentalis / Kaputa (Diola) / Cassala (Mandinka) / Coffee Senna (engl.)

Cassia occidentalis bzw. Senna occidentalis – in der Casamance unter den Namen Cassala und Kaputa bekannt – ist eine pantropische Pflanzenart aus der Familie der Caesalpinioideae (Johannisbrotgewächse). Der einen halben bis zwei-ein-halb Meter hohe, einjährige Strauch gedeiht an Straßenrändern, Graslandschaften und offenen Waldgebieten.

Cassia occidentalis besitzt antibakterielle, antimykotische, insektentötende, antibiotische, antiallergische, schmerzstillende und gegen Malaria wirksame Eigenschaften. Ein ethnobotanischer, phytochemischer und pharmakologischer Überblick der Pflanze findet sich hier.

Im Allgemeinen wird der ganzen Pflanze eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem und den Verdauungstrakt zugesprochen. In der traditionellen Medizin werden sämtliche Pflanzenbestandteile verwendet: Eine Abkochung der Wurzeln wird zur Behandlung von Fieber, Tuberkulose, Anämie, sowie Leber-, Gallen- und Menstruationsbeschwerden genutzt und wirkt diuretisch. Sowohl Wurzeln als auch Blätter leisten Abhilfe bei Nieren- und Blasenerkrankungen, Fieber, Malaria, Bluthochdruck, Diabetes, Verstopfung und Sodbrennen. Die Blätter wirken zudem schmerzstillend und entwurmend, sowie bei Nierensteinen, nachgeburtlichen Problemen, Hämorriden, Harnleiterentzündung und Kopfschmerzen; gestampfte Blätter bzw. Salben bei Hautirritationen und –infektionen, Aknen, Ringelflechte und Ekzemen. Blütenaufgüsse helfen bei Bronchitis. Die Samen besitzen blutreinigende und diuretische Eigenschaften und werden zur Behandlung von Keuchhusten, Atemwegserkrankungen, Krämpfen und Herzkrankheiten eingesetzt. Außerdem werden die Samen geröstet und zu einem traditionellen Kaffee-artigen Getränk verarbeitet, welches u.a. Asthma-Patienten Erleichterung verschafft und die Pflanze im englischen Sprachraum unter dem Namen „Coffee Senna“ bekannt gemacht hat.

 

Quellen und weitere Informationen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Senna_occidentalis
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19796670
http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Senna+occidentalis
http://uses.plantnet-project.org/en/Senna_occidentalis_(PROSEA)
http://www.rain-tree.com/fedegosa.htm#.Wg1_BlPhCM8
http://www.hopitalkeurmassar.com/spip.php?article29
http://www.spicesmedicinalherbs.com/cassia-occidentalis.html
Wissenschaftliche Untersuchungen zu den anti-mikrobiellen und antitrypanosomalen Wirkungen von Cassia occidentalis:
https://www.researchgate.net/profile/Ved_Arya/publication/288262077_Antimicrobial_Activity_of_Cassia_occidentalis_L_Leaf_against_various_Human_Pathogenic_Microbes/links/555c645108aec5ac2232d02a/Antimicrobial-Activity-of-Cassia-occidentalis-L-Leaf-against-various-Human-Pathogenic-Microbes.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3141310/

20. Oktober 2017

Projektbericht September/Oktober 2017

Der diesjährige Regen ist wohl vorüber aber es bleibt extrem heiß und feucht. Nach ein wenig Zeit für Erholung und Reisen in der Casamance, wo wir neue Kontakte mit hoch angesehenen Heilern fernab von Kafountine knüpfen konnten, geht es Zuhause weiter. So haben wir nach dem Wildwuchs der Regenzeit die neue Straße entlang von Sarsarale freigeschlagen, was uns von allen Seiten Lob und Dank einbringt. Der Garten und seine Wege werden gejätet und gemulcht, das Gießen setzt wieder ein und die während der Regenzeit kaum mögliche Jungpflanzenanzucht läuft an. In der Baumschule konnten wir einige Bäumchen verkaufen oder gegen Früchte eintauschen. Wie jedes Jahr ist das Malariarisiko um diese Zeit am größten und wir sind froh mit unserer Apotheke sowohl präventiv als auch behandelnd helfen zu können. Die Touristensaison wird bald beginnen, weshalb wir uns auf die Gartenführungen vorbereiten und den Gartenlehrpfad erweitern.

Johannes Ortner

SARSARALE!