Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,

wir nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, kurz über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres zu informieren und einen Ausblick auf unsere Vorhaben im kommenden Jahr zu geben. Unser erfolgreicher Kurs der vergangenen Jahre setzte sich auch in 2017 fort: die dauerhafte Präsenz von Johannes vor Ort in Kafountine verbessert und vergrößert unsere Wirkung vor Ort einfach deutlich. Mittlerweile berichtet er auch regelmäßig auf unserer Homepage unter der Rubrik „Aktuelles“ über die Aktivitäten vor Ort – das bietet Einblick, Rechenschaft und Transparenz für Mitglieder und Spender des Vereins.

Auch dieses Jahr wollen wir ein paar Punkte besonders erwähnen: Der Garten ist in prächtigem Zustand, wurde nochmals vergrößert und die dort wachsenden Pflanzen sind nun mit Schildern bzw. Lehrtafeln bezeichnet, so dass ein echter Lehrpfad entstanden ist. Dementsprechend hat auch der Besucherstrom deutlich zugenommen, wir nehmen für die Führungen seit Kurzem auch einen symbolischen Eintrittspreis. Johannes hat sein Bestreben, eine richtige Apotheke für natürliche Medizin zu etablieren, in die Tat umgesetzt: die Produktion hat begonnen und eine Liste der von uns angebotenen Heilmittel befindet sich weiter unten auf der Homepage. Gleiches gilt für unsere Baumschule: diese ist nochmals vergrößert (eine Liste der Setzlinge findet sich ebenfalls weiter unten) und wir haben den nächsten Auslieferungsauftrag in Aussicht. Nach einiger Verzögerung konnte letztendlich auch der neue Brunnen gebaut werden: Mensch, Tier und Pflanzen haben nun wieder reichlich sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Im Jahresverlauf hat Johannes innerhalb eines Workshops eines Ökodorf-Verbandes mehrere Heilpflanzen und unsere Arbeit vorgestellt; wir dürfen hier zukünftig von vertiefender Zusammenarbeit ausgehen.

In Berlin hat Jens an einer Permakultur-Design-Ausbildung teilgenommen, so dass wir nun auch zertifiziert Wissen weitergeben können. Unser traditioneller Weihnachtsmarktstand mit vielen selbstgemachten Produkten war noch erfolgreicher als die Jahre zuvor, der nicht unerhebliche Erlös fließt direkt in die Projektarbeit. Vor einigen Wochen hatten wir ein Gespräch mit dem senegalesischen Botschafter in Berlin, um unser Tun auch in der Botschaft bekannt zu machen und dabei wertvolle Tipps zu bekommen.

Beim kommenden Projektaufenthalt werden die in der Regenzeit stark beschädigten Dächer repariert und die Solaranlage vergrößert, die schon lange angekündigte Komposttoilette gebaut und ein großer Neubau geplant und vorbereitet. Dieser soll Räume für Schulungen, zur Verarbeitung unserer Produkte, für die Apotheke und Gästezimmer erhalten. Dieser Bau ist unser bislang unser ambitioniertestes Projekt, das unsere Arbeit vor Ort auf eine ganz neue Stufe stellen soll – hierfür müssen wir aber erst noch deutlich Gelder einwerben.

Sarsarale hat sich über die letzten Jahre professionalisiert und befindet sich auf bestem Wege. Gleichzeitig sind aber auch unsere Ausgaben stark gestiegen, da wir vor Ort für Arbeitsplätze sorgen und investieren. Dies führte Mitte des Jahres zu einer beängstigenden Ebbe in unserer Kasse, die durch erfolgreiche Einwerbung einer Großspende bei einer Naturkosmetikfirma behoben werden konnte. Für die angekündigten nächsten Schritte benötigen wir aber auch kontinuierlich mehr finanzielle Mittel: wir sind mittlerweile zu groß, um uns allein über Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden zu finanzieren, aber noch zu klein, um als Hilfsorganisation selbstbewusst an die großen Geldgeber heranzutreten. Wir sind deshalb nicht nur für Ihre fortgesetzte finanzielle Unterstützung dankbar, sondern freuen uns auch sehr, wenn Sie sich für uns stark machen in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, oder noch besser: vielleicht haben Sie ja Kontakte zu freigiebigen Philanthropen, Mäzenen oder Stiftungen?

Über unsere Aktivitäten und aktuelle Entwicklungen hält Sie öfter denn je unsere Homepage auf dem Laufenden, schauen Sie regelmäßig vorbei auf www.sarsarale.org! Außerdem versenden wir in unregelmäßigen Abständen unseren Newsletter per Email.

Wir verbleiben wie immer mit herzlichem Dank und besten Wünschen für ein hoffentlich halbwegs friedvolles 2018.

Das Team von Sarsarale e.V.

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